Es ist tausendmal leichter, Gutes zu tun, als es gut zu tun.
Wir sollen das Gute nicht betrachten; wir sollen es tun.
Es ist keine Güte, besser zu sein als das Schlimmste.
Es kommt nicht darauf an, über die notwendigen Eigenschaften eines guten Mannes dich zu besprechen – vielmehr ein solcher zu sein.
Unsere Handlungen sind weder so gut noch so schlecht wie unser Wille.
Das Gute ist uns allzeit deutlich.
Von wannen uns das Gute kommt, ebendaher wird uns auch das Schlimme zuteil und das Mittel es zu meiden. Tiefes Wasser z.B. ist zu vielem nütze und auch wieder schädlich; denn man läuft Gefahr darin zu ertrinken. Dagegen hat man nun ein Mittel erfunden: Schwimmunterricht.
Schlechter ist schlechter als schlecht. Dennoch gut besser als besser.
Der kürzeste Weg zum Ruhm ist gut zu werden.
Alle guten Dinge sind wild und frei.
Es ist überall nichts in der Welt, ja überhaupt auch außer derselben zu denken möglich, was ohne Einschränkung für gut könnte gehalten werden, als allein ein guter Wille.
Jede Kunst und jede Lehre, ebenso jede Handlung und jeder Entschluss scheint irgendein Gut zu erstreben. Darum hat man mit Recht das Gute als dasjenige bezeichnet, wonach alles strebt.
Von den guten Werken wird die Seele wie von einem Königsmantel umhüllt, von den schlechten aber verdunkelt, wie auch die Erde von Wassern durchströmt wird.
Damit sich Bosheit steigert, heuchelt sie Güte.
Alles Böse wurzelt in einem Guten und alles Falsche in einem Wahren.
Das Schöne ist das Symbol des Sittlich-Guten.
Es gibt Gut und Böse, das Erhabene und das Niedrige, das Gerechte und das Ungerechte. Und ich schwöre dir, dass sich das nicht ändern wird.