Es bedarf größerer Tugendhaftigkeit, das Glück zu ertragen, als das Unglück.
Die Milde, daraus man eine Tugend macht, wird manchmal aus Eitelkeit, manchmal aus Trägheit, oft aus Furcht und am häufigsten aus diesen drei Beweggründen zusammen geübt.
Was wir für Tugenden halten, ist oft nur ein Gemisch von verschiedenartigen Handlungen und Interessen, denen das Geschick und unsere Geschicklichkeit ein vorteilhaftes Ansehen zu geben verstehen, und es ist nicht immer Tapferkeit und Ehrbarkeit, was die Männer tapfer und die Frauen ehrbar macht.